Andalucian Adventure
 

Sightseeing

Sie möchten die schönsten Plätze in Südspanien ansehen und erkunden? Wir können es für Sie organisieren. Wir wissen wo Sie hin müssen! Und wie Sie hinkommen! Und wann Sie fahren sollten!

Bei unseren Sightseeing Touren kombinieren wir die Touren so, dass man ausser der Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten auch noch ein bisschen Shopping machen kann. Die ausführlichen Beschreibungen der Städte unten nennt auch einige Monumente, die wir mit Ihnen besichtigen. Diese Ausflüge können auch mit anderen Touren gemischt werden, unser Anliegen ist, Ihnen so viel Freude wie möglich zu bereiten.

Unten finden Sie einige Städte, die wir im Angebot haben. Aber wir machen auch Touren durch die weißen Dörfer Andalusiens, eine Costa de la Luz Tour, eine Höhlentour und Touren durch den Naturpark der Sierra de Grazalema!

Sagen Sie uns was Sie sehen möchten und wir organisieren alles so weit wie möglich für Sie!

Sevilla

Im historischen Zentrum Sevillas befindet sich dieser Stadtteil, der früher einmal das Viertel der Mauren und der Juden war. Wir wandern in den engen Gassen, geschützt vor den heißen Sonnenstrahlen, zwischen schönen Gebäuden mit sehenswerten, blumengeschmückten Innenhöfen und erreicht einige der bedeutendsten Bauwerke in dieser monumentalen Stadt:

Die beeindruckende Kathedrale mit ihrem Turm, Giralda, dem Wahrzeichen der Stadt. Den von hohen Mauern umgebenen Königspalast Alcazar im so typischen maurischen Stil, das Archivo de Indias, ein Renaissance-Gebäude aus dem 16. Jahrhundert, in dem die Dokumente über die Entdeckung Amerikas aufbewahrt werden, und das Erzbischöfliche Palais. All diese Bauwerke befinden sich auf einem einzigen großen Platz.

Weitere sehenswerte Monumente in diesem Stadtteil sind die Kirchen Hospicio de los Venerables und Iglesia de Santa Maria la Blanca, letztere am Rande der schönen Gartenanlagen Jardines de Murillo gelegenWir gehen dann von der Giralda aus in Richtung Fluß, und sehen in der Santander Straße den Torre de la Plata, ein maurischer Turm der früher als Silber-Lager diente. Rechts davon befindet sich die Iglesia de la Caridad und das Hospital de la Caridad.

Kathedrale
Die Kathedrale von Sevilla, die drittgrößte der Welt, hat eine lange Geschichte. Über einem römischen Fundament errichteten die Goten einen Tempel, von dem heute nur noch ein Brunnen im Patio de los Naranjos, dem "Hof der Orangenbäume", erhalten ist. Dieser Hof ist seinerseits, ebenso wie der mächtige Turm, Giralda, ein Überrest der Moschee, die während der maurischen Epoche hier errichtet wurde. Nach der Rückeroberung der Stadt durch die Christen im 11. Jahrhundert begann man mit dem Bau der heutigen Kathedrale, der erst 5 Jahrhunderte später beendet wurde. Die Haupt-Stilrichtigungen sind spätgotisch und plateresk, wir finden aber auch bedeutende Renaissance-Elemente. Besonders erwähnenswert sind die flämischen Glas-Arbeiten und die Kunstschätze im Museum.

Giralda
Das Minarett der alten maurischen Moschee, heute Turm der Kathedrale, ist das Wahrzeichen der Stadt. Zur Zeit seiner Konstruktion war es das höchste Bauwerk der Welt. Einschließlich der in christlicher Zeit durchgeführten Erweiterungen, mit einer gigantischen Bronze-Statue auf der Spitze, mißt die Giralda 97,5 Meter. Die Aussicht über die Stadt von hier aus ist großartig.

Reales Alcazares
Auch dieses Bauwerk wurde während verschiedener Epochen errichtet. Die ersten Befestigungsanlagen wurden wahrscheinlich 884 zur Verteidigung der Stadt gegen die Normannen erbaut. In maurischer Zeit wurde hier unter Kalif Mohammed V. von granadinischen und toledanischen Architekten und Künstlern ein Königspalast errichtet. Der Hauptteil des heutigen Palastes wurde jedoch nach der christlichen Rückeroberung der Stadt 1248 unter König Pedro "El Cruel" ("Pedro dem Grausamen") gebaut. Ein weiterer bedeutender Bestandteil, die Casa de la Contratación, entstand aus Anlaß der Entdeckung Amerikas. Dieser großartige Palast arabischen Stils ist vor allem wegen der zahlreichen Ausstellungsstücke aus maurischer Zeit (unter anderem eine Sammlung muslimischer Musikinstrumente) interessant. In den phantastischen Gartenanlagen finden währende des Sommers häufig Konzerte statt.

Archivo de Indias
Das Gebäude diente ursprünglich als Börse und wurde 1572 unter Erzbischof Sandoval errichtet, um die Händler, die ihre Geschäfte im Patio de los Naranjos abzuschließen pflegten, aus der Kathedrale zu vertreiben. 1785 wurde es zum "Archivo General de Indias", dem Archiv für alle Dokumente, die mit der Entdeckung Amerikas zu tun hatten, umgewandelt. Das Renaissance-Gebäude selbst ist ein Werk des Architekten Juan Herrera

Torre de Oro
Der achteckige "Gold-Turm" wurde im 13. Jahrhundert von den Mauren als Abschluß der entlang des Flusses Guadalquivir verlaufenden Befestigungsmauern errichtet. Später wurde der Wachturm in ein Lager für Goldreserven umgewandelt. Sein Name rührt aber wahrscheinlich nicht davon her, sondern von der goldenen Farbe der Keramik-Fliesen, die ursprünglich seine Fassade verkleideten. In christlicher Zeit diente der Torre de Oro als Sitz der Marine-Verwaltung, heute ist darin das Seefahrts Museum untergebracht

Plaza de España
Ein beeindruckendes Werk des bedeutendsten Architekten modernistischen Stils in Sevilla, Hannibal Gonzalez. Es wurde für die "Ibero-Amerikanische Ausstellung 1929" errichtet, liegt inmitten des "Maria-Luisa-Parks" und ist halbkreisförmig um einen künstlichen See angeordnet. Die beiden eigenwilligen Endtürme und die großartigen Keramik-Ornamente, die die Provinzen Spaniens symbolisieren, machen dieses Bauwerk zu einem der charakteristischesten in der Stadt

Jerez de la Frontera

"Xerisch" oder "Xeres" nannten sie die Almoraviden beziehungsweise die Almohaden. Unter ihrer Regentschaft wurde das heutige Jerez eine der wichtigsten Städte des Al-Andalus. 1264 von Alfonso X. "El Sabio" (der Weise) erobert, diente sie zunächst dem Kampf gegen das maurische Granada. Besonders nach der Entdeckung der "Neuen Welt" durch Kolumbus begann ihr rasantes Wachstum, das im 19. Jahrhundert durch die Gründung der zahlreichen Sherry-Bodegas noch verstärkt wurde.

Die nur 12 km vom Meer entfernte größte Stadt der Provinz Cádiz ist das Zentrum der Sherry-Produktion Spaniens. Zahlreiche Bodegas verteilen sich über die 180.000 Einwohner zählende Stadt. Weltweit bekannt ist auch die andalusische Pferdezucht und die in Jerez ansässige hohe Schule der andalusischen Reitkunst.

Kathedrale
Die Kathedrale ist ein im 18. Jahrhundert im Barockstil entstandenes Gebäude. Dazu gotische und neoklassizistische Elemente und ein großzügig geschmücktes Innere.

Alcázar
Gleich neben der Kathedrale von einen Resten der arabischen Wehrmauer gesäumt befindet sich der Bau aus dem 12. Jahrhundert.

Iglesia de San Miguel
Im gotischen Stil gehalten ist sie neben der Kathedrale die bedeutenste Kirche der Stadt

Plaza de San Dionisio
Sehenswerter Platz mit der gleichnamigen Kirche im Mudéjar-Stil, vor allem aber wegen des Cabildo-Gebäudes im Renaissance-Stil interessant. Wenige Meter entfernt befindet sich der Palacio del Marqués de Bertemati. Ebenfalls mit einer eindrucksvollen Fassade aus der Renaissance.

Iglesia de San Juan de los Caballeros
Kirche aus dem 15. Jahrhundert mit einer neuneckigen Apsis, nahe bei zwei weiteren Gotteshäusern und dem Palast der Ponce de León gelegen.

Archäologisches Museum
Befindet sich in einem restaurierten Palast aus dem 18. Jahrhundert. (U.a. griechische Funde).

Real Escuela Andaluza del Arte Ecuestre
In einem Palast französischen Stils aus dem 19. Jahrhundert untergebracht. Hier finden die Reitvorführungen des "caballo andaluz" statt.

Diverse Sherry-Bodegas
die Kellereien sind überall über die Stadt verteilt zu finden.

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Ronda Cathederal
Ronda

Sightseeing en Andalucia

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Ronda History
Neue Brücke

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Sightseeing in Andalucia

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Cadiz

Sightseeing in Andalucia

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Arcos de la Frontera

Sightseeing in Andalucia

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Grazalema & Umgebung

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Setenil de las Bodegas

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Ronda

Ronda ist eine der ältesten Städte Spaniens. Laut archäologischer Funde, die in der Altstadt gemacht wurden, liegt Rondas Ursprung in der neolithischen Zeit. Trotzdem hat der Mensch in diesen Ländern viel früher gelebt. Ein Beweis dafür sind die Lagerstätten in verschiedenen Höhlen, wobei die Höhle von La Pileta eines der besten Beispiele für Höhlenmalerei aus der Paleolithischen Zeit in Andalusien darstellt.

Aus der Zeit der Römischen Eroberung gibt es viele Spuren auf der Iberischen Halbinsel, von denen einige wichtige Entdeckungen in der Stadt Ronda zu finden sind.

Als das bedeutendste dieser geschichtlichen Ereignisse tritt das muslimische Zeitalter hervor, mit seiner einzigartigen Kultur und deren Ausdruck, die noch heute im Alltag lebendig ist (Städtebau, Gastronomie, Traditionen, Bausysteme usw).

In dieser Zeit wuchs Ronda als Stadt, und wurde sogar die Hauptstadt von einer der Kuras (Provinzen) von al-Andalus (nämlich der Provinz von Takurunna). Ronda wurde sogar ein unabhängiges Reich (eines von den sogenannten Taifas-Reichen) nach dem Untergang des Königreichs (Califato) von Cordoba.

Nachdem die Katholischen Könige 1485 die Stadt eroberten, fanden tiefgreifende wirtschaftliche und auch kulturelle Veränderungen statt, die noch heute im Stadtbild Rondas zu sehen sind: Plätze, die bisher nicht existierten, wurden erbaut, Straßen wurden verbreitert usw.

Im 18. Jahrhundert und mit Beginn des Modernen Zeitalters erlangte Ronda seine definitive Stellung, die zu seiner Bedeutung in Andalusien führte.

In dieser Epoche wurden die wichtigsten Denkmäler der ehemaligen und aktuellen Aristokratie der Stadt gebaut: die Neue Brücke und die Stierkampfarena.

Seit diesem Zeitpunkt und während des XIX Jahrhunderts wurde das romantische Bild der Stadt und auch die Legende der Gebirgslandschaft (Serrania) geboren. Die Welt der Banditen und der Stierkämpfer machte einen starken Eindruck auf viele wichtige Reisende.

Beide Aspekte haben sich in Symbole unserer Kultur und Tradition verwandelt. Dennoch, Ronda ist reicher an Kultur und Traditionen als dieses Bild zeigt, welches nur ein Stereotyp ist, obwohl es schön aussieht. Diese Vielfalt macht Ronda und Ihre Serrania so schön und reizvoll.

Neue Brücke
Die Neue Brücke ist, zusammen mit der Stierkampfarena, Symbol und Seele der Stadt Ronda.
Dieses Meisterwerk ist 98 Meter hoch, besteht aus Quadersteinen, die aus der Schlucht genommen wurden, und ermöglichte die Verbindung zwischen dem modernen Stadtviertel von Ronda (das Marktstadtviertel) und dem alten Stadtviertel. So konnte sich auch die Stadt ausdehnen.
Dieses prächtige Denkmal enthält auch ein modernes Erklärungszentrum, das über dieses wunderbare Werk der Ingenieurstechnik des 18. Jahrhunderts Auskunft gibt. Aber man kann auch Auskunft über verschiedene Aspekte der Gegend finden, nämlich Tierwelt, Pflanzen, Geologie, Stadtbau, Geschichte der Stadt usw. Außerdem kann man ein audiovisuelles Werk betrachten, das uns in nur 4 Minuten ermöglicht, durch eine Menge von Bildern eine Beziehung zu der Stadt und der Brücke zu bekommen.

Die Stierkampfarena
Die Stierkampfarena von Ronda ist wegen ihrer Geschichte und ihrer Architektur, wegen ihres Wesens und ihrer Schönheit als eine der ältesten von Spanien und als eines der besten in dieser Art noch existierenden Denkmälern anerkannt.

Die Kirche Santa Maria la Mayor
Laut der archäologischen Reste, die in dieser Gegend gefunden worden sind, befindet sich diese Kirche in der Nähe einer ehemaligen paläochristlichen Kirche des 14. Jahrhunderts n.Chr. Einige Geschichtsschreiber sind der Meinung, dass dieser Ort im römischen Zeitalter ebenfalls als Kirche benutzt wurde, was aber noch nicht mit archäologischen Beweisen geprüft wurde.
Im arabischen Zeitalter wurde am selben Ort die Hauptmoschee Medina erbaut. Von dieser Moschee blieb uns aus dieser Zeit nur der Bogen von Mirhab und ein Stück der Mirhabmauer mit erhaltenem Gipsschmuck. Beide Teile sind hinter dem Retabel des Sagrariums verborgen.
Die katholischen Könige befahlen nach der Eroberung der Stadt, am selben Ort, an dem die Moschee lag, eine Kirche zu bauen. Die Arbeiten begannen 1485 und endeten nach verschiedenen Schwierigkeiten am Ende des 17. Jahrhunderts.
Die Kirche von Santa Maria La Mayor ist, ohne Zweifel, einer der wichtigsten heiligen Denkmäler der Stadt Ronda.

Arabische Bäder
Diese Bäder aus dem islamischen Zeitalter sind die am besten erhaltenen auf der iberischen Halbinsel. Die Bäder befinden sich im alten islamischen Stadtviertel von Ronda, das jetzt Sankt Michael heißt. Früher lag dieses Gebiet außerhalb des durch die Mauer begrenzten muslimischen Stadtgebiets von Ronda.

Cadiz

"Sirene des Ozeans" (Lord Byron) oder von den Andalusiern liebevoll "tacita de plata" (Silbertässchen) genannt liegt das antike Gadir auf einer Felsen(halb)insel - den Blick stolz nach Südwesten gerichtet. Von den Phöniziern gegründet und von den Römern zum mächtigen Gades entwickelt, erlebte Cádiz im 17. Jh. dank des Handelsmonopols für die neue Welt seine wirtschaftliche Blütezeit. 1812 Wiege der ersten Verfassung Spaniens.

Das Meer bestimmt nach wie vor das Leben der 145.000 Einwohner zählenden Provinzhauptstadt. Von hier fahren Schiffe nach Afrika und zu den Kanarischen Inseln; es wird Fischerei und Salzindustrie betrieben und auch der Tourismus ist bedeutungsvoll. Neben dem Karneval hat auch der Flamenco eine lange Tradition.

Kathedrale
Das monumentalste Gebäude der Stadt. Barock mit neoklassizistischen Elementen. In der Krypta des Grab des Komponisten Manuel da Falla

Santa Cruz
Die alte gotische Kathedrale der Stadt.

Teatro Romano
Römisches Theater

Hospital de las Mujeres
Bedeutendes Barockgebäude mit zwei Innenhöfen und imperialer Treppe.

Oratorium San Felipe Neri
Andalusischer Barock aus dem 18. Jh. mit einem Gemälde Murillos aus dem Jahre 1680. In dem über elliptischem Grundriß angelegten Gebäude wurde 1812 die erste spanische Verfassung verkündet.

Torre Tavira
Der Aussichtsturm von Cádiz mit Ausstellungsräumen und einer "Camera Oscura".

Plaza de Mina
Schattiger Platz, schöne Gebäude im Kolonialstil.

Museo de Cádiz
Darin das Museum der Schönen Künste und das Museum für Archäologie mit zwei bedeutenden phönizischen Sarkophargen

Oratorium Santa Cueva
Kleines Juwel aus der Neoklassik. Darin drei 1795 entstandene Gemälde von Francisco de Goya

La Viña
Typisches, traditionelles Stadtviertel, besonders beim Karneval frequentiert

Playa de la Caleta
Stadtstrand mit dem Balneario de la Palma. Gleich hinter dem Viertel La Viña gelegen.

Parque Genovés
Flaniermeile und grüne Lunge im Nordwesten der Altstadt.

Arcos de la Frontera

Arx-Arcis ("hohe Festung") nannten es die Römer wegen seiner leicht zu verteidigenden Lage und strategischen Bedeutung. In der wechselvollen Geschichte dieses Juwels unter den weissen Dörfern haben vor allem die Mauren sein Aussehen geprägt. Allerdings wurde die muslimische Bevölkerung nach einer Revolte bereits 1264 von Alfonso X. aus der Stadt verbannt. Später war sie im Besitz der Herzöge und Grafen Ponce de León.

Auf Serpentinenstraßen erklimmt man den Bergrücken über dem Fluß Guadalete mit dem Bedeutendsten der weissen Dörfer. In der Kleinstadt leben etwa 28.000 Menschen. Um sie herum finden sich Stauseen, in denen man angeln, baden und surfen kann.

Plaza de Cabildo
Am Platz befinden sich das Rathaus, das Castillo (Burg) sowie die Kirche Santa María mit schöner Fassade im plateresken Stil und Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert. Aussichtsbalkon über die Guadalete-Schlucht.

Paläste und Herrenhäuser
Die Adelshäuser der Condes de Águila, des Marqués de Terresoto, von Pedro Gamazo, de los Virues und der Mayorazgo-Palast liegen allesamt im Umfeld der Burg.

Iglesia San Pedro
Festungsartige, im gotischen Stil gebaute Kirche mit einem neoklassischen Glockenturm.

Convento de las Mercedarias Descalzas
Hier werden Süsswaren aus eigener Produktion verkauft.

Grazalema & Umgebung

Dieser Naturschutzpark wurde durch die UNESCO zum Reservat der Biosphäre ernannt. Das Gebirge von Grazalema bietet eine eindrucksvolle Landschaft mit kontrastreichen Kalksteinerhebungen als Ergebnis einer gewaltigen geologischen Geschichte: Täler inmitten von Schluchten, Höhlen, Felsen und Böschungen... und viele verschiedene Steinformen, die sich in geologischen Urzeiten durch Auflösungsprozesse gebildet haben.

Der Naturschutzpark Sierra de Grazalema befindet sich zwischen den Provinzen Cádiz und Málaga im westlichen Teil des Betischen Gebirgsgürtels und besitzt eine Gesamtfläche von 51.695 ha. Als Grenzgebiet zwischen dem arabischen Königreich von Granada und dem christlichen von Kastilien im 13. und 14. Jahrhundert war diese Gebirgsregion oft ein Austragungsort von Schlachten. Aus diesem Grund schlossen sich die Menschen in Dörfern zusammen, die sich über Berge und Hügel ziehen und sich so sehr gut in die Landschaft einfügen. Dieser einzigartige kulturelle Rahmen, der typisch für Gebirgskulturen im Mittelmeerraum ist, setzt sich seit Jahrhunderten bis in unsere Tage fort

Insgesamt 13 Dörfer befinden sich im Gebiet des Naturschutzparks: Grazalema, Zahara de la Sierra, Villaluenga del Rosario, Benaocaz, Ubrique, El Bosque, Prado del Rey und el Gastor gehören zur Provinz Cádiz, wohingegen Benaojan, Montejaque, Cortes de la Frontera, Jimena de Libar und Ronda zur Provinz Málaga gehören.

Obwohl der Mensch dort schon seit Jahrhunderten lebt, trifft man dort noch eine natürliche, typische Mittelmeervegetation an: Steineichen, Korkeichen, Zenneichen, Johannisbrotbäume oder wilde Ölbäume. Im Schatten des Gebirges von El Pinar (der Pinienwald) befindet sich ein wunderbarer Tannenwald mit einer Nadelart, wie sie nur im Gebirgsland von Ronda zu finden ist, und der heutzutage am besten erhalten ist.

In dem in der Nähe liegenden Gebirge sind noch einige dieser Nadelbäume anzutreffen, was das ursprüngliche Ausmaß der Tannenwälder erahnen lässt. Man kann den Tannenwald, ebenso wie andere Gebiete des Naturschutzparks, nur in bestimmten Jahreszeiten besuchen und es gibt auch eine Besucherbegrenzung. Wir haben guten Kontakt und Zugang zu dem Park.

Ulmen, Weiden und Pappeln sind die Baumsorten, aus denen eigentlich die Galeriewälder bestehen. Sie folgen dem Lauf der Flüsse und Bäche, zum Beispiel am Oberlauf des Flusses El Bosque (der Wald). Alle dort wachsenden Pflanzenarten (insgesamt 90 verschiedene Pflanzen) kann man im botanischen Garten von El Bosque sehen. Man kann dort auf zwei verschiedenen Pfaden den Park erkunden.

Viele Vogelarten leben in dem Naturschutzpark. Die interessantesten jedoch für uns sind die Raub- und Greifvögel, vielleicht weil sie groß sind und wunderschön in der Luft gleiten. Am meisten vorhanden ist der Geier, weil dort eine der größten Geier-Kolonien Europas ihren Lebensraum hat.

Obwohl der größte Teil des kulturellen Erbes dieses Gebietes aus der islamischen Zeit stammt, findet man in den Städten auch viele Überreste römischer Städte: "Iptuci" (Prado del Rey), "Ocuri" (Ubrique), "Acinipo" (Ronda). Es gibt auch traditionelle Berufe und Tätigkeiten, die eng mit der Natur in Verbindung stehen und praktisch ohne Veränderungen bis zu unserer heutigen Zeit erhalten geblieben sind. Zu dieser alten Handwerkskunst gehört unter anderem die Herstellung von Decken aus Wolle, die in Grazalema gewonnen wird. Hier werden auch Halstücher und Kleidungsstücke aus diesem Rohstoff hergestellt. Die Lederverarbeitung im Gebirgsland ist vor allem in den Dörfer Ubrique, Prado del Rey und Cortes de la Frontera bekannt. In Frontera stellen die aus Kork hergestellten Taschen, die Schirme und Dächer aus Heidekraut, die arabischen Ziegelsteine und die künstlerische Verarbeitung von Kupfer eine wichtige Rolle dar. Ein originelles Musikinstrument, das in El Gastor hergestellt wird und unter anderem aus Kuhhörnern gemacht wird, ist der Dudelsack. Die Körbe und der Honig sind andere wichtige Produkte dieses Gebietes.

Die Gastronomie der Region stellt ebenfalls einen wichtigen kulturellen Reichtum dar. In allen Dörfern kann man die hausgemachten Fleischwürste essen. Die Suppe aus "Villaluenga" schmeckt besonders im Winter sehr gut. In Benaocaz werden die "suspiros" (Seufzer) hergestellt. Hierbei handelt es sich um schmackhaftes Gebäck. In diesem Dorf kann man auch die bekannten Breie und leckere Süßigkeiten probieren. In Grazalema wird der mit Mandeln gebackene Butterkuchen hergestellt. Außerdem sind auch die aus Kürbismarmelade hergestellten geleeartigen Süßigkeiten und die typische Suppe aus Grazalema sehr bekannt. Der mit Alkohol versetzter Most aus Montejaque und aus Prado del Rey sind Getränke mit langer Tradition. Andere typische Produkte sind die aus geröstetem Fleisch gebackenen Kuchen und der Schafskäse.

Im Sommer werden traditionelle Feiern abgehalten. In Zahara de la Sierra werden im August die Straßen und die Plätze mit Pflanzen geschmückt, um den "Corpus Christi" zu ehren. Ein Stier wird, mit Seilen festgebunden, durch die Straßen von Grazalema, Villaluenga und Benaocaz geführt. In Ubrique feiert man am 3. Mai das "Brennen der Affodillen" (Liliengewächs), bei dem die Spitzen der Affodillen angezündet werden.

Eine der wichtigsten Feiern findet im Benamahoma statt. Es handelt sich hierbei um die Nachstellung des Kampfes zwischen Arabern und Christen, zur Erinnerung an die Schlachten, die im Mittelalter in diesem Gebiet stattgefunden haben.

Setenil de las Bodegas

Setenil de las Bodegas ist ein kleines Dorf mit 3.015 Einwohnern (2004) zwischen Ronda und Olvera in der Provonz Cadiz in Andalusien, gelegen an der Ruta de los Pueblos Blancos (Straße der weißen Dörfer).

Der Name der Ortschaft ist lateinischen Ursprungs und bedeutet Sieben Mal Nichts (lat. septem nihil). Dies rührt aus der Zeit der Reconquista (Rückeroberung) des maurischen Spanien durch die Katholischen Könige. Die Gegend um Setenil war ca. 200 Jahre lang Grenzgebiet zwischen Mauren und Christen, und erst nach dem siebten Anlauf fiel die Ortschaft im Jahr 1485 zurück in christliche Hand.

Vor allem im Ortskern findet man eine große Anzahl an Häusern, hineingebaut in die steilen Felswände, die einst durch den Fluss Rio Guadalporcun ausgehöhlt wurden. Dabei dienen die überhängenden Felsen oft als Hausdächer, wodurch das Dorf halb unterirdisch angelegt ist.

Zu den Sehenswürdigkeiten Setenils zählen eine alte maurische Burgruine, eine gotische Pfarrkirche (15. Jahrhundert) und das Rathaus (16. Jahrhundert).

Das Umland von Setenil ist von Landwirtschaft geprägt, hauptsächlich findet man endlose Oliven-Haine. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts war auch eine Olivenölfabrik (Santa Lucía - Fábrica de Aceite) am Ortsrand ansässig, die sich an der Landstraße zum Nachbarort Torre Alhaquime und am Río Guadalporcún befindet. Diese ist heute zwar noch bewohnt, wird aber nicht mehr bewirtschaftet.

 

 

 
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